Der Trockenbau

Decken, Fußböden und Wände aus Systemteilen

Weil die Wände im Trockenbau aus leichten Gipskartonplatten und Metallständern zusammengesetzt werden, wiegen sie weit weniger als gemauerte Wände und bieten trotzdem dem Stuckateur alle Möglichkeiten. Der Neubau kann von vornherein "leichter" geplant werden. Bei Renovierungsarbeiten im Altbau lassen sich noch nachträglich Räume anlegen, ohne dass die tragenden Elemente des Gebäudes aufwendig verstärkt werden müssten.

Der ganze Ein-, Aus- und Umbau durch den Stuckateur lässt sich mit einem Minimum an Stemm- und Maurerarbeiten erledigen, also es gibt kaum Dreck und Nässe. Ob in der Wand nun Telefonleitungen, Wasser- und Abwasserrohre oder Strom- und Gasleitungen verlegt werden müssen, in der doppelschaligen Trockenbauwand ist alles möglich.

Leichte Wände im Trockenbau

Nach Plan werden die Metallständer durch den Stuckateur hochgezogen, an denen dann die entsprechenden Gipskartonplatten festgeschraubt werden. So entstehen zweischalige Wände, in denen alle Versorgungsleitungen, ja sogar die WC-Spülkästen verschwinden. In speziellen Sanitärwänden sind die Wasseranschlüsse schon vorgefertigt. Duschwanne, WC und Waschbecken brauchen nur noch an den vorgesehenen Halterungen befestigt werden. In Büroräumen nehmen die Wände die Kabel von EDV-Systemen und Telefonanlagen auf: sauber und ordentlich. Ohne großen Aufwand können Telefon- und Computernetz auch nachträglich erweitert und verändert werden.

Neben allen Rohren und Kabeln ist noch genug Platz für die Wärmedämmung durch den Stuckateur. Damit bleibt jeder Raum angenehm warm und Geräusche werden schon in der Wand geschluckt, das Telefongespräch im Nebenbüro genauso wie der Western im Fernseher des Nachbarn.